Erdwärmenutzung

Bohrungen
Imlochhammer für Bohrungen im Festgestein
Bodenproben
Bodenproben zur geologischen Profilaufnahme

Heizöl- und Gaspreise steigen und steigen. Es lohnt daher auch Alternativen zu herkömmlichen Heizanlagen zu prüfen. Immer öfter wird dabei die Erdwärme gewählt. Bei uns in Deutschland liegen die Temperaturen im Untergrund zwar nur bei etwa 7 bis 11° C, in Verbindung mit einer Wärmepumpe werden daraus jedoch be- hagliche Wohnraumtemperaturen. Neben einem günstigen Heizungsbetrieb entsteht zusätzlich auch noch eine Möglichkeit
zur Gebäudekühlung.

Vor der Errichtung einer Erdwärmeanlage muss jedoch detailliert geplant werden. Zunächst sind der Jahresenergiebedarf und die maximalen Heiz- bzw. Kühlleistungen im Jahresverlauf zu be- stimmen. Danach muss sich der Blick auf den Untergrund, auf die Gewinnung der Wärme aus der Erde richten.

Für die Erdwärmesonden werden nach der wasserrechtlichen Erlaubnis der zuständigen Kommune, bzw. nach Anzeige des Bohrvorhabens zumeist Bohrungen bis in 100 m Tiefe nieder- gebracht. Die Tiefe und Anzahl richtet sich dabei nach der be- nötigten Wärmemenge, dem geologischen Aufbau des Unter- grundes, der Lage der einzelnen Erdwärmesonden zueinander und den Leistungsdaten der Wärmepumpe. Eine optimale, langfristige Nutzung der Anlage wird nur durch die exakte Anpassung an den Untergrund erreicht. Dieses kann durch eine genaue geologische Profilaufnahme  und durch die Berechnung des später zu erwartenden Temperaturverlaufes der Anlage erfolgen.

Erdwärmesonde

Erdwärmesonde

Doppel-U-Erdwärmesonde
vor dem Einbau

Vorsichtiger Einbau der
Erdwärmesonden

Denn erst nach etwa 2 bis 5 Jahren stellt sich ein Gleichgewicht zwischen Wärmeentnahme und Wärme- zustrom im Untergrund ein. Um die Anlage langfristig zu nutzen, muss auch eine Berechnung der zu erwartenden Anlagetemperatur in einem späteren Betriebsjahr erfolgen. Falls sich dann zu niedrige Temperaturen ergeben (geringer Wirkungsgrad der Wärmepumpe) kann dieses erst später auftretende Problem gleich, z.B. durch längere Erdsonden, vermieden werden.

 

Erdwärme
Anlagenbetrieb: Auch nach 25 Betriebsjahren optimale Soletemperaturen

Meine Leistungen:

  • Antragsbearbeitung / Behördenkontakt im Vorfeld der Bohrungen
  • Erstellung hydrogeologischer Gutachten zur Standortbeurteilung
  • Geologische Begleitung der Bohrarbeiten (Einhaltung der VDI 4640) und exakte Profilaufnahme
  • Computer gestützte Berechnungen zum Langzeitverhalten der Anlage und zur optimalen Auslegung der Länge und Orientierung der Erdwärmesonden
GTV