Bildungsakademie des Berufsverbandes Deutscher Geowissenschaftler (BDG)

Bohrungen auf geothermische Energie unterscheiden sich zunächst nicht grundsätzlich von Bohrungen auf andere Ziele. Jedoch werden seit Jahren in Deutschland die weitaus meisten Bohrmeter auf Geothermie abgeteuft. Daher treten auch die meisten Störfälle in Zusammen-hang mit Geothermiebohrungen auf. Unfälle wie in Wiesbaden oder Staufen sind dabei die besonders spektakulären Havarien. Die meisten Störfälle verlaufen jedoch weit weniger unter öffentlicher Anteilnahme, sind jedoch ebenso ärgerlich für Auftragnehmer, Auftraggeber und Bohrunternehmen.
Diese Seminarveranstaltung behandelt die Praxis von Bohrungen für Erdwärmesondenanlagen und beschreibt die unterschiedlichen, vom Gebirge abhängigen Bohrverfahren. Es werden mögliche Störfälle und das richtige Verhalten des bohrbegleitenden Geowissenschaftlers erörtert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Präsentation von Bohranlagen. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, auf dem Firmengelände Bohrgeräte in Augenschein zu nehmen und zu lernen, worauf beim konkreten Einsatz eines Gerätes zu achten ist.

Themenschwerpunkte:
• Vorstellen von verschiedenen Bohrgeräten mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Grenzen
• typische Störfälle im Bohrbetrieb
• wie verhält sich der Geowissenschaftler bei Havarien
• rechtliche Grundlagen, beteiligte Behörden
• bekannte Störfälle Staufen, Wiesbaden was war los?
• Verpressung von Erdwärmesonden in der Praxis
• Bohrdurchmesser für Erdwärmesondenanlagen
• Die wasserwirtschaftliche Erlaubnis und ihre Auflagen in der Praxis


Referent: Dipl.-Geologe Uwe Schriefer

Preis: 248,00 EUR 

Termin: 27.05.2011

Veranstaltungsort: Fulda, Terra Therm Erdwärme GmbH, Heinrichstraße 17/19

Anmeldungenn unter www.geoberuf.de

 

Aus der Peiner Allgemeinen Zeitung (Dezember 2010):


Aus der Calenberger Zeitung vom 9. Juni 2009: